Rhetorik-Analyse

Die passiv-aggressive Sprache des Robert Habeck

28.08.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) Quelle: pa/Flashpic/Jens Krick

Robert Habecks Reaktion auf die Gasumlagen-Blamage lässt tief blicken. Wenn er über Firmen schimpft, die „ein Schweinegeld“ verdienen, und klagt, der Ärger habe ihm „den Tag versauert“, ist das nicht nur inhaltlich dreist. Es ist typisch für einen brachialen neuen Politjargon.

Wenn Mitglieder der Bundesregierung sich während der vergangenen zwei Jahre zwecks Besprechung künftiger Bürgerbelästigungen maskiert und mit Abstand getroffen und einander zum Abschied statt die Hand den Ellenbogen gegeben haben, kam beim Betrachter mitunter der noch leise Verdacht auf: Diese Leute kommunizieren miteinander nicht wie Mitglieder einer Regierung, sondern wie Angehörige einer Gang.

Zwei Jahre später ist die Gauner- und Gossensprache im Parlament Usus geworden.

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