In der Corona-Krise lernen wir, uns an die absurdesten Regeln zu gewöhnen.
Inzwischen kommt uns das Normale absurd vor (Händeschütteln, Umarmungen) und das Absurde normal (Maskentragen, Kontaktverbote). Und es nimmt kein Ende, obwohl die Infektionszahlen Tag für Tag sinken, die Zahl der Geimpften Tag für Tag steigt.
Acht Beispiele für Regel-Wahnsinn:
► Obwohl erwiesen ist, dass man sich im Freien kaum anstecken kann, müssen Spaziergänger und Jogger in Hamburg (7-Tage-Inzidenz 34) immer noch Maske tragen, z. B. an der Binnenalster (Wochenende zwischen 10 und 18 Uhr).
► In Meck.-Pomm. liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 38, trotzdem sind Hotels und Ferienwohnungen derzeit dicht. Nicht mal ein Tretboot darf man ausleihen. Begründung: „Tourismusaffine Dienstleistungen sind untersagt.“
► Parks sind brechend voll, aber Cafés, Restaurants und Biergärten werden mit harten Auflagen in Richtung Pleite getrieben. Dabei sagen Aerosol-Experten: Testpflicht für die Außengastronomie ist überflüssig!


Foto: Christoph Soeder/dpa
► Brandenburg liefert Regeln plus Umgehung! Biergartenbesuch geht nur mit Termin, aber: „Lebenspraktisch kann die Termin-Buchung auch direkt am Eingang erfolgen.“
► Willkür im Einzelhandel: volle Supermärkte. Volle Drogerien (mit Spielwaren und Kinderbekleidung). Aber harte Einschränkungen für Geschäfte mit Spielwaren- und Kinderbekleidung.
►Lebensfremde Abstandsregeln auf Spielplätzen: Die hessische Stadt Dieburg ließ sogar einen Lkw Rollsplitt über einen Skatepark kippen, weil Jugendliche gegen die Corona-Regeln verstoßen hatten.
► Hamburg regelt sogar Kindergeburtstage: Erlaubt sind maximal zehn Kinder unter 14 Jahren.
► Tanzen darf man in der Hansestadt nur mit 2,5 Meter Mindestabstand.


