Für ihr neues Umweltressorts hat sich die Wochenzeitung „Zeit“ mehrere externe Berater an die Seite geholt. Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und der ehemalige Siemens-Chef Joe Kaeser sollen die Redaktion mit Ideen und Kritik unterstützen.
Nach der Gründung eines neuen Umweltressorts („Green“) sammelt die Wochenzeitung „Zeit“ in einem weiteren Schritt einen prominent besetzten Kreis von externen Beratern um sich. Dazu zählen auch die Klimaaktivistin Luisa Neubauer (Fridays for Future) und Ex-Siemens-Chef Joe Kaeser. Beide hatten sich in der Vergangenheit schon einen öffentlich wirksamen Schlagabtausch geliefert.
Der sogenannte Green Council soll die Redaktion mit „Ideen, Kritik und gegebenenfalls eigenen Beiträgen“ unterstützen, teilte der Verlag am Donnerstag in Hamburg mit. Dem Rat gehören insgesamt fünf Frauen und drei Männer an. Dazu gehört auch der Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Ottmar Edenhofer.
Die Gründungssitzung wird es im Frühherbst geben, als virtuelles Meeting, wie eine Sprecherin mitteilte. „Green“-Ressortleiter Uwe Jean Heuser sagte: „Die Council-Mitglieder werden uns mit Ideen, Kritik und mitunter auch eigenen Beiträgen unterstützen. Darüber hinaus ist der Council ein Experiment wie ‚Green‘ überhaupt. Also mal sehen, was er sonst noch anstellen will.“



