Nach WDR-Skandal

ZDF holt islamistische Autorin ins Team

13.10.2021
Lesedauer: 3 Minuten
Feyza-Yasmin Ayhan ist als Comedy-Autorin für die Sitcom „Barrys Barbershop“ engagiert worden - Foto: @yasminpoesy/instagram

Neuer Islamismus-Eklat bei den Öffentlich-Rechtlichen.

Das ZDF hat eine bekannte Islamistin und Israel-Hasserin an Bord geholt. Für die Sitcom „Barrys Barbershop“ ist Feyza-Yasmin Ayhan als Comedy-Autorin engagiert worden. Der Anfang 20-Jährigen (Künstlername: Yasmin Poesy) eilt ein Ruf als islamistische Aktivistin und Israel-Hasserin voraus.

So postete die Berlinerin in den sozialen Medien eine antisemitische Karikatur, die hakennasige Juden zeigte. 2015 trat sie bei der Hamas-nahen Deutschen Jugend für Palästina auf, rechtfertigte Gewalt gegen Israel und wünschte sich ein Ende des jüdischen Staates herbei.

▶︎ Während des Gaza-Kriegs im Mai rief sie zu Hass-Demos gegen Israel auf, sprach dort auch. Während Anti-Israel-Demos immer wieder eskalierten und es zu antisemitischen Ausschreitungen kam, schrieb Ayhan auf Instagram: „Arabische Demos BESTE immer viel Energie und bisschen Party“.

Auf Instagram finden sich zahlreiche Hass-Postings gegen Israel.

So sprach Ayhan von einer angeblich „krank grossen Lobby“, über die der jüdische Staat verfüge. Sie bedankte sich beim Musiker Roger Waters (78) für dessen Aussage, dass Israel ein „Apardheid-Staat“ sei, obwohl Waters auch ein prominenter Unterstützer er antisemitischen Boykott-Kampagne BDS ist.

Ayhan erklärte, nichts gegen Juden zu haben, schimpfte aber selbstbewusst: „ABER FCK ZIONISMUS“.

Das postete Ayhan nach einer Hass-Demo im Mai auf Instagram
Das postete Ayhan nach einer Hass-Demo im Mai auf Instagram – Foto: yasminpoesy/InstagramZDF Yasmin Poesy

Das ZDF bestätigte BILD: „Feyza-Yasmin Ayhan ist seit August 2021 Teil des fünfköpfigen Teams von Autorinnen und Autoren für das Sitcom-Projekt, das derzeit in Berlin von der Produktionsfirma Studio71 produziert wird.“

Ein Problem sieht der Sender in den extremistischen Ansichten der Autorin bei einer gebührenfinanzierten Produktion nicht. Eine ZDF-Sprecherin zu BILD: „Grundsätzlich gilt: Alle vom ZDF beauftragten Produktionen werden redaktionell geprüft und inhaltlich abgenommen.“

Diese antisemitische Karikatur teilte Ayhan auf Instagram
Diese antisemitische Karikatur teilte Ayhan auf InstagramFoto: yasminpoesy/Instagram

Eine nahezu wortgleiche Antwort kam auch von der Produktionsfirma. Man schätze Meinungsfreiheit, verurteile aber „entschieden jegliche Form von Diskriminierung und Rassismus“. Und: „Unsere Produktionen werden redaktionell sowohl von uns als auch vom jeweiligen Auftraggeber geprüft und freigeben.“

Aus der Politik kommt heftige Kritik. CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Hahn (47) nennt die „Einstellung von Mitarbeitern mit abstoßend antisemitischen Klischees“ beim öffentlich-rechtlichen Sender „absolut inakzeptabel“.

Das könnte Sie auch interessieren

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024
ARD-Show "Die 100"
26.11.2024
Abstimmung über neue EU-Kommission
27.11.2024

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

eins × vier =

Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

ARD-Show "Die 100"
26.11.2024

Neueste Kommentare

Trends

Alle Kategorien

Kategorien