ARD-Chef

Tom Buhrow fordert mehr Meinungsvielfalt im Öffentlich-Rechtlichen

13.10.2021
Lesedauer: < 1 Minute
„Wir wollen Menschen befähigen, nicht belehren“: ARD-Chef Tom Buhrow Quelle: pa/dpa/Oliver Berg

In einem Gastbeitrag für die „Zeit“ gibt WDR-Intendant Tom Buhrow zu, dass die ARD Fehler mache. Die Sender müssten eine Plattform für eine gute Streitkultur sein – also auch für kontroverse, unbequeme Meinungen.

Der WDR-Intendant und ARD-Vorsitzende Tom Buhrow, 63, äußert sich in der Wochenzeitung „Die Zeit“ selbstkritisch zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Wenn ich mir wünsche, dass wir solcher Polemik Einhalt gebieten und dass Debatten fairer, ausgewogener, breiter geführt werden – dann heißt das nicht, dass ich uns bei der ARD von der Kritik ausnehmen will. Auch wir machen Fehler, haben in der Vergangenheit Fehler gemacht. Und glauben Sie mir, sie tun weh“, schreibt Buhrow in einem Gastbeitrag für die „Zeit“.

Die ARD müsse eine Plattform für eine gute Streitkultur sein. Das heiße auch: „Die Gesellschaft braucht mehr kontroverse, unbequeme Meinungen und robuste und freie Kommunikationsräume. Gerade die ARD und der öffentlich-rechtliche Rundfunk insgesamt können diese Räume anbieten.“

Buhrow weiter: „Wir wollen mit unseren Recherchen Menschen befähigen, nicht belehren. Dafür müssen wir uns bei allen Themen immer wieder hinterfragen, unvoreingenommen sein.“ Buhrow ist seit 2013 Intendant des WDR.

Das könnte Sie auch interessieren

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024
ARD-Show "Die 100"
26.11.2024
Abstimmung über neue EU-Kommission
27.11.2024

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

2 × 2 =

Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

ARD-Show "Die 100"
26.11.2024

Neueste Kommentare

Trends

Alle Kategorien

Kategorien