"Vielleicht zu spät auf jene Menschen eingegangen"

Neue Cheflobbyistin der ARD gesteht Fehler im Umgang mit Impfzweiflern ein

03.01.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Patricia Schlesinger, Journalistin, bei einem dpa-Interview.

Die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Patricia Schlesinger, ist die neue ARD-Vorsitzende und vertritt damit alle ARD-Häuser gegenüber Politik und Gesellschaft. Im Umgang mit Corona-Impfleugnern gesteht Schlesinger nun Fehler ein.

Die neue ARD-Vorsitzende und Cheflobbyistin Patricia Schlesinger sieht auch kritische Punkte in der eigenen Berichterstattung zur Corona-Pandemie. Die 60-Jährige sagte im Interview der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, welche Fehler die ARD gemacht habe: „Was Fehler angeht: Vielleicht sind wir zu spät auf jene Menschen eingegangen, die Impf-Vorbehalte haben. Wir hätten ihnen früher erklären können, warum Impfen richtig und wichtig ist.“

Schlesinger, die auch Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) ist, betonte zugleich: „ARD, ZDF und Deutschlandradio haben unter erschwerten Bedingungen wirklich viel geleistet.“ Der RBB habe selbst Corona-Fälle gehabt und habe von heute auf morgen mobil arbeiten müssen. „Aber wir haben das Informationsbedürfnis gut abgedeckt und auf allen Ausspielwegen auch große zusätzliche Kulturangebote gemacht, was mir ganz besonders wichtig war.“ Schlesinger ist seit 1. Januar die neue ARD-Vorsitzende und vertritt damit die ARD-Häuser gegenüber Politik und Gesellschaft. Sie übernahm den Posten, der zwischen den Rundfunkanstalten rotiert, von WDR-Intendant Tom Buhrow.

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