Thomas Renggli

Stoppt die Test-Hysterie. Sonst wandern noch mehr Gesunde in Quarantäne

05.01.2022
Lesedauer: 2 Minuten

Abstand, Abstand, Abstand. Masken, Masken, Masken. Impfen, impfen, impfen. Testen, testen, testen.

Die Weisungen der Behörden zur Eindämmung der Pandemie sind vielfältig – einige mehr, andere weniger nachvollziehbar.

Doch mit der Test-Hysterie schiesst der Bund ein Eigentor und befeuert vor allem die Panik.

Nichts könnte dies besser belegen als die Kommunikations-Panne vom Montag. Zuerst kamen aus Bern beruhigende Zahlen – bis man bemerkte, dass 19.000 Fälle vergessen gegangen waren.

So oder so besitzt die Zahl der Infizierten kaum mehr Relevanz. Selbst Daniel Koch, mittlerweile pensionierter Gralshüter der vermeintlichen Corona-Wahrheit, sagt: «Wichtig und richtig ist, dass man sich jetzt auf die Hospitalisierungen konzentriert. Und diese Zahl hat sich über die Feiertage eher positiv entwickelt. Denn wer schwer erkrankt, geht auch an Silvester ins Spital.»

Damit bringt Koch die Sache auf den Punkt: Mit der momentanen Praxis, positiv Getestete – auch ohne Krankheitssymptome – in Quarantäne zu schicken, schafft man sich vor allem Probleme.

Das Gastgewerbe hat schon jetzt Schwierigkeiten, Personal zu finden, andere Branchen klagen ebenfalls.

Die Eishockeymeisterschaft steht still – obwohl praktisch kein Spieler krank ist. Und viele Schüler mussten Weihnachten in Isolation verbringen, ohne dass es dafür einen echten Grund gegeben hätte.

Die Lösung wäre simpel – doch sie entspricht noch einem Sakrileg: Hört auf mit dem unnötigen Testen!

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