ie mehr «Gender-Gaga»-Sprache in der deutschen Verwaltung! Die SPD-Justizministerin Christine Lambrecht wird kurz vor Amtsende vernünftig werden und schafft Gender-Sterne und sonstige Sonderzeichen zur Inszenierung einer vermeintlich «geschlechtergerechten» Sprache ab.
Nie mehr Gender_Gap, Gender*Stern oder Genderdoppel:Punkt. Halleluja!
Sie beruft sich auf den deutschen Rechtschreibrat – ja, genau, jenen Rat, den sie vorher konsequent ignorierte. Sprache müsse «allgemein verständlich» sein und Gender-Sprache halte sie «derzeit» für «rechtswidrig».
Es bleiben Fragen: Wieso jetzt erst? Emmanuel Macron hat das für Frankreich schon ein Jahr eher geschafft und der war früher schliesslich auch Sozialist.
Und warum nennt sich Olaf Scholz auf Twitter immer noch «Regierungsvertreter*in»? Ist er nicht sicher, wirklich Mann zu sein? Wenn nicht das, was weiss er überhaupt?
Frau Lambrecht ist nun dieselbe Ministerin, die letztes Jahr einen rein weiblichen Gesetzesentwurf zum Insolvenzrecht vorlegte – und vor die Füsse zurückgeworfen bekam –, da damit nur noch Frauen als «Geschäftsführerinnen» strafbar gewesen wären.
Sollte sie jetzt tatsächlich einsichtig geworden sein? Obwohl sie Feministin ist?
Eher ist die Erde doch eine Scheibe. Wir sollten eher in düsterer Vorahnung einer SPD-Kanzlerschaft darüber nach-denken, wie sie das Wörtchen «derzeit» bei dem rechtswidrig meint.




