Paul Ronzheimer

Schluss mit dem Impf-Mobbing!

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Das Thema impfen wird aktuell in Deutschland scharf diskutiert - Foto: Sven Hoppe/dpa

Wenn man die Impf-Debatten um Joshua Kimmich, Sahra Wagenknecht und Richard David Precht verfolgt, dann muss einem angst und bange um die Meinungsfreiheit in Deutschland werden.

Das „Vergehen“ der drei: Sie haben kritische Fragen zum Impfen gestellt, die wissenschaftlich nicht ganz gedeckt sind, die aber Millionen Menschen auf dem Herzen haben. Nun werden sie als Wahnsinnige dargestellt, ihre Sorgen als gemeingefährlicher Irrsinn diffamiert.

▶︎ Einige Grünen-Politiker bringen nun sogar Auftrittsverbote ins Spiel.

Wer Kimmich, Precht oder Wagenknecht in den sozialen Medien verteidigt, wird als Impf-Gegner und Corona-Leugner beschimpft. Jeder muss sich vorm Mob rechtfertigen, ob er selbst denn geimpft sei (ja, bin ich – und jetzt?).

Es ist besorgniserregend, was Corona in der öffentlichen Debatte ausgelöst hat, wie weit es gekommen ist, wenn Menschen beschimpft werden, weil sie Fragen stellen oder ganz einfach eine andere persönliche Impf-Entscheidung getroffen haben.

Was viele außerdem nicht verstehen wollen: Wer immer mehr Druck auf Ungeimpfte macht, sie öffentlich anprangert und Konsequenzen fordert, wird nicht erreichen, dass sich mehr Menschen impfen lassen.

Wir brauchen Impf-Motivation, keine Impf-Bestrafung.

Die Ampel-Parteien stellen zwar noch nicht die Regierung, haben aber die Mehrheit im Bundestag.

Sie müssen die Diskriminierung der Ungeimpften beenden, die aus dem Kanzleramt betrieben wird.

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