Ralf Schuler

Leistungsprinzip ade

19.07.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (41, Grüne) schleift die Aufnahmeprüfungen für Diplomaten Foto: Christoph Soeder/dpa

Dass Regierungskoalitionen Spitzenämter mit ihren eigenen Parteifreunden besetzen, ist normal. Die Art und Weise, mit der sich die Ampel-Koalition jetzt allerdings den Staat zur Beute macht, ist schon mehr als dreist!

Das strenge Auswahlverfahren für den diplomatischen Dienst wird verwässert, damit die gewünschte Buntheit ins Amt kommt.

Motto: Latte tiefer legen, bis alle bequem drüberspringen können.

Es soll nicht mehr zählen, was man kann. Sondern, wer man ist. Leistungsprinzip ade …

Jeder Arbeitnehmer, jeder Handwerker, jeder Musiker beim Orchestervorspiel muss Leistung bringen, wenn er seinen Job bekommen will.

Auch die Grünen wählen ihren Bäcker nach Brot-Geschmack aus und nicht nach politischer Haltung, Herkunft oder Sexualität.

Ausgerechnet beim diplomatischen Dienst, der politischen Visitenkarte Deutschlands in der Welt, soll bei der Auswahl jetzt Ideologie über Qualität stehen.

Deutschland, ein Trauerspiel.

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