ltern kennen das Phänomen: Das Kind schmeisst sich vor der Supermarktkasse auf den Boden und droht, so lange nach einem Lolly zu schreien, bis man nachgibt, nur damit das peinliche Schauspiel ein Ende hat.
Gerade ist SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz vor ein paar Klimakindern in Berlin in die Knie gegangen, die dort seit 27 Tagen in einem «Hungerstreik» campierten, um ein Gespräch über den «Klimanotstand» mit Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz zu erpressen.
Die freiwillig hungernden Weltuntergangskinder hatten sich den dramatischen Namen «Die letzte Generation» zugelegt – angesichts der deutschen Geburtenrate sehr weitsichtig gedacht.
Jetzt feiern sie den Sieg und das erste Nutellabrot, denn der Olaf hat angerufen, und ein öffentliches Gespräch zugesichert. Er sei froh, dass die Streikenden abbrechen, das Leben ginge vor, lässt Scholz uns wissen.
Die Kinder feiern es als Sieg gegen die Blockadehaltung der Politik, man freut sich, dass der «zivile Ungehorsam» funktioniert habe.
Scholz zitiert gerne den ehemaligen SPD-Kanzler Helmut Schmidt als sein politisches Vorbild. Jenen Schmidt, der im sogenannten «Deutschen Herbst» 1977 den mörderischen Erpressungsversuchen der RAF-Terroristen standhielt und trotz Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer und der Lufthansa-Maschine «Landshut» deren Forderungen nicht nachgab.
Nicht auszudenken, was ein Olaf Scholz als möglicher Kanzler anrichten könnte, wenn er bereits vor ein paar Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit in die Knie geht.




