Deutschland hat mehr Menschen ohne Papiere von Kabul ausgeflogen als echte «Ortskräfte». Zurück im Land sind dafür verurteilte Kinderschänder und mehrere, mühsam abgeschobene Sexualstraftäter, Gewaltverbrecher und Drogendealer.
Der Innenminister spricht von mindestens zwanzig «schweren Kalibern». Aus grenzenloser deutscher Nächstenliebe verzichten wir darauf, sie gleich wieder rauszuwerfen. Man nennt das «Abschiebestopp» für abgelehnte Asylbewerber.
Die Regierung musste sogar zugeben, unter den 5 000 Ausgeflogenen seien nur 165 echte Ortskräfte gewesen, die jetzt – geschlechtsneutral – «zu Schützende» heissen, dazu 469 deutsche Staatsbürger und 257 Menschen gänzliche ohne Papiere.
Wer sind die restlichen 4 100 Personen, deren Status wohl niemand kennt oder keiner nennen will? Angeheiratete Cousins? Onkel vierten Grades?
Die wundersame Vermehrung der «Ortskräfte», die angeblich alle für die Deutschen in Afghanistan gearbeitet haben, verdoppelt sich gefühlt täglich.
Waren es laut zweimaliger Anfrage der Grünen im Dezember 2018 genau 576 und noch im Juni 526 Berechtigte auf ein «Deutsches Schutzversprechen», fabuliert Aussenminister Heiko Maas gerade von 70 000.
Nie hätte ich mir träumen lassen, diesen Satz einmal zu schreiben, aber: Als Deutsche, können wir von Glück reden, dass unsere Bundeswehr keinen Flughafen sichern kann, und wir mit Heiko Maas einen derartigen Dilettanten im Auswärtigen Amt haben.
Nicht auszudenken, was diese Herrschaften anrichten könnten, gäbe es tatsächlich eine funktionierende Luftbrücke zwischen Afghanistan und Deutschland. Denn keiner hat offenbar eine Ahnung, wer hier eigentlich «gerettet» wird.




