Hagen – Er hatte keine Corona-Maske getragen. Das musste ein Schüler bitter büßen: Der 17-Jährige wurde von Kontrolleuren brutal geschlagen – Nasenbeinbruch!
DAS ORDNUNGSAMT UND SEINE BRUTALOS!
Amtsgericht Hagen (NRW). Angeklagt wegen Körperverletzung im Amt: André S. (51) und Angelo L. (43).
Foto: ALEX TALASH
Schüler Alessandro S. (17) war im Januar mit Freunden in der City – ohne Maske (Bußgeld 50 Euro). Als die Kontrolleure auftauchten, hauten sie ab. Alessandro war nicht schnell genug!
Ordnungsamtsmitarbeiter Angelo L. schlug ihm die Hand ins Gesicht: „Das ist dafür, dass ich laufen musste!“ Am Dienstwagen kam André S. zum Einsatz, hämmerte Alessandros Gesicht zweimal gegen das Auto: „Jetzt kannst du dich verpissen.“
Mit Nasenbeinbruch.
Foto: ALEX TALASH
Alessandro zu BILD: „Ich hatte Angst, dass mir keiner glaubt.“
Seine gebrochene Nase musste im Krankenhaus operiert werden. Eine weitere Nasen-OP steht ihm demnächst bevor.
Die Männer entschuldigten sich, das Verfahren wurde gegen eine Zahlung von 2000 Euro eingestellt. André S.: „Es war nicht meine Absicht. Es ist aus dem Ruder gelaufen.“
Nach BILD-Informationen drohen den beiden keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen.
Nebenklägervertreter Philippos Botsaris (38) zu BILD: „Opfer einer Gewalttat zu sein ist ein sehr einschneidendes Erlebnis, das monatelang das Leben negativ verändert. Umso dramatischer, wenn die Gewalt von ,Uniformträgern‘ ausgeht.“


