Nach Mord an 13-Jähriger

Kurz’ klarer Kurs in der Asylfrage – eine Blaupause für Deutschland?

02.07.2021
Lesedauer: < 1 Minute
Der Mord an einer 13-Jährigen in Wien-Donaustadt hat in Österreich eine Debatte um straffällige Asylbewerber entfacht. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte, er sei schockiert über die Tat. - Quelle: WELT

Der Mord an einer 13-Jährigen erschüttert Österreich. Weil afghanische Staatsbürger verdächtigt werden, diskutiert das Land hitzig über die Asylfrage. Kanzler Kurz findet in einer emotionalen Rede klare Worte. Auch, weil er die Grünen an seiner Seite weiß.

Österreich ist erschüttert. Seit dem Wochenende kommen immer neue Details des schrecklichen Mordes an einer 13-jährigen Schülerin ans Licht: In der Nacht von Freitag auf Samstag lockten mindestens drei afghanische Migranten im Alter von 16 bis 25 Jahren das Mädchen in eine Unterkunft in Wien-Donaustadt. Sie versuchten offenbar, sie mit Ecstasy gefügig zu machen. Anschließend begingen die Jugendlichen laut Behörden „Straftaten gegen die sexuelle Integrität“ des Mädchens. Am Ende erstickten sie es.

Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schaltete sich persönlich ein. Er sprach aus, was sich wohl auch viele Deutsche nach der Bluttat von Würzburg, wo ein polizeibekannter Somalier in der vergangenen Woche drei Menschen ermordet hatte, gewünscht hätten.

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