Stihl-Chef Traub

„Wir können auch anderswo produzieren“

21.09.2023
Lesedauer: < 1 Minute
Der 54-Jährige führt den Weltmarkführer für Kettensägen Stihl seit Februar 2022. Foto: STIHL AG & Co. KG

Der Vorstandsvorsitzende des Familienunternehmens Stihl lehnt den Industriestrompreis ab. Bei der Transformation zu Akkugeräten setzt er auf Eigenfertigung in Deutschland.

Waiblingen. In den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2023 ging der Umsatz des Motorsägen-Weltmarktführers Stihl um 1,5 Prozent zurück. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erläutert Vorstandschef Michael Traub die Gründe.

Mit der Entscheidung, in Waiblingen ein neues Werk aufzubauen, setzt er gemeinsam mit den Eigentümerfamilien ein Zeichen gegen die Deindustrialisierung. Doch er warnt, dass Stihl auch jederzeit anderswo investieren könne.

Die gerade viel diskutierte Viertagewoche lehnt der 54-Jährige ab: Sie sei mit vollem Lohnausgleich „indiskutabel“. Sie wäre „das Ende des Industriestandorts Deutschland auch für Familienunternehmen“ und eine „Steilvorlage, unser internationales Produktionsnetzwerk verstärkt zu nutzen“, so Traub.

Lesen Sie hier das komplette Interview mit Stihl-Chef Michael Traub

Herr Traub, fühlen Sie sich wohl bei Stihl?
Ja, sehr. Ich bin sehenden Auges nach 20 Jahren in einem Großkonzern und einigen Jahren Private Equity hier in ein sehr gut geführtes, weltoffenes Familienunternehmen mit schwäbischem Tüftlertum gekommen.

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