Astrazeneca

„Sofort schwere Reaktionen“: Musik-Star Eric Clapton bereut Corona-Impfung

18.05.2021
Lesedauer: 3 Minuten
Eric Clapton feierte am 30. März seinen 75. Geburtstag. Universal

Eric Clapton hatte nach der Impfung mit Astrazeneca mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. „Ich nahm die erste Spritze und hatte sofort Nebenwirkungen“, schreibt der Musiker in einem Brief. Die Aussage, dass der Impfstoff für jeden sicher sei, bezeichnete er als „Propaganda“.

Der britische Musiker Eric Clapton ließ sich Anfang Februar mit Astrazeneca impfen. Kurz darauf traten nach eigenen Angaben schwere Nebenwirkungen auf, die „zehn Tage anhielten“. Das schreibt der Brite in einem Brief an den italienischen Architekten Robin Monotti Graziadei, der für seine Anti-Lockdown-Haltung bekannt ist. Dieser Brief tauchte jetzt in den Medien auf, kursierte zunächst auf Telegram und wurde inzwischen vom Magazin „Rolling Stone“ als echt verifiziert.

„Ich nahm die erste Spritze von AZ und hatte sofort schwere Reaktionen, die zehn Tage andauerten. Ich erholte mich schließlich und mir wurde gesagt, dass es zwölf Wochen bis zur zweiten Spritze dauern würde“, so Claptons bei „faroutmagazine.co.uk„.

Eric Clapton: „Fürchtete, nie wieder spielen zu können“

„Etwa sechs Wochen später wurde mir die zweite AZ-Spritze angeboten und ich nahm sie, aber mit etwas mehr Wissen über die Gefahren. Unnötig zu sagen, dass die Reaktionen katastrophal waren, meine Hände und Füße waren erfroren, taub oder brannten und waren für zwei Wochen so gut wie unbrauchbar. Ich fürchtete, ich würde nie wieder spielen können (ich leide an peripherer Neuropathie und hätte nie in die Nähe der Nadel gehen dürfen). Aber die Propaganda sagte, der Impfstoff sei für jeden sicher.“

Seine Astrazeneca-Erfahrungen waren „desaströs“. Mittlerweile habe er sich aber wieder komplett erholt, Clapton bereut jedoch seine Entscheidung.

Clapton wetterte mit Van Morrison gegen Pandemie-Auflagen

Dass Clapton der Pandemie grundsätzlich skeptisch gegenübersteht, wurde nach einer gemeinsamen Aktion mit Van Morrison bekannt, in der die beiden Blues-Legenden gegen Pandemie-Auflagen wetterten. Van Morrison leugnete zwar nicht das Virus an sich – kritisierte aber die Maßnahmen als „Pseudowissenschaften“ und sagte im Rahmen seiner „Save Live Music“-Kampagne laut „Rolling Stone“:“Ich rufe meine Sängerkollegen, Musiker, Writer, Produzenten, Veranstalter und andere in der Branche auf, mit mir in dieser Sache zu kämpfen. Tretet vor, steht auf, bekämpft die Pseudowissenschaft und setzt euch ein.“

Eric Clapton half ihm bei einem Song dabei. „Stand and Deliver“ sollte eigentlich einem guten Zweck dienen: Mit den Erlösen des Songs will Morrisons „Lockdown Financial Hardship Fund“ Musiker unterstützen, deren Lebensunterhalt in der Corona-Pandemie weggebrochen ist. In „Stand And Deliver“ beschweren sich die Altrocker auch über die Politik, die Wissenschaft und die Maskenpflicht. Kritiker bezeichneten das Stück als Corona-Verschwörungshymne.

Bei jeder Impfung können Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten, wie auf der Website des Robert-Koch-Instituts nachzulesen ist. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Systemische Reaktionen bei „Vaccine Vaxzevria“ (AstraZeneca) seien Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen sowie Krankheitsgefühl. Es sei also normal, dass nach einer Impfung bestimmte Nebenwirkungen auftreten. Es zeigt den Angaben zufolge, dass der Körper auf den Impfstoff reagiert und Abwehrstoffe bildet.

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