Hohe Kosten drohen, Queen hilft nicht

Muss Prinz Andrew sein Luxus-Chalet verkaufen?

07.01.2022
Lesedauer: 3 Minuten
Prinz Andrew sieht sich Missbrauchsvorwürfen von Virginia Giuffre ausgesetzt, die er bestreitet Foto: Steve Parsons/dpa

Es liegt in der Schweiz und ist 17 Millionen Pfund wert

London (England) – So langsam wird es teuer für Prinz Andrew (61). Hilft ihm jetzt auch seine Mutter, Queen Elisabeth (95), nicht mehr?

Der Fall Jeffrey Epstein (†66) mit ständig neuen Enthüllungen zerrt an den Nerven und am Geldbeutel des Prinzen. Das mutmaßliche Epstein-Opfer Virginia Giuffre (38) will Andrew in New York wegen Missbrauchs verklagen.

Die Kosten für seinen Rechtsstreit mit Virginia Giuffre summieren sich, für Prinz Andrew ist es ein Wettlauf gegen die Zeit.

Prinz Andrew (61) ist der zweitälteste Sohn von Queen Elisabeth, hier bei der Geburtstagsparade für die Monarchin im Jahr 2019 in London.
Prinz Andrew (61) ist der zweitälteste Sohn von Queen Elisabeth, hier bei der Geburtstagsparade für die Monarchin im Jahr 2019 in London. Foto: Getty Images

Andrew könnte bereits am heutigen Freitag erfahren, ob er sich in New York einem Zivilprozess stellen muss, weil er Virginia Giuffre im Jahr 2001 dreimal sexuell missbraucht haben soll, als sie erst 17 Jahre alt war – Vorwürfe, die er vehement bestreitet.

Sollte er den Prozess verlieren, könnte seine Anklägerin eine Entschädigung erhalten, die sich nach Einschätzung von Rechtsexperten auf bis zu drei Millionen Pfund, also rund 3,6 Millionen Euro, belaufen könnte.

Es bestünde die Möglichkeit, dass Andrew in letzter Minute ein Angebot für eine außergerichtliche Einigung in beträchtlicher Höhe eingeht, so der „Mirror“. Gespräche darüber hätten aber noch nicht stattgefunden.

Virginia Giuffre behauptet, sie sei im Alter von 17 Jahren zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden.
Virginia Giuffre behauptet, sie sei im Alter von 17 Jahren zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden Foto: AP

Eine Quelle erklärte dem Blatt: „Er kommt für alle Kosten selbst auf und muss daher schnell Geld auftreiben, um die immer höher werdenden Rechnungen zu bezahlen.“ Und: „Wenn es die Möglichkeit gäbe, sich zu einigen, wäre das eine Option, aber es besteht kein Zweifel, dass die Königin ihn dabei nicht unterstützen würde.“

Hochrangige Mitglieder des Königshauses, darunter Prinz Charles und Prinz William, zeigten sich „absolut wütend“, als sie von Vorschlägen erfuhren, dass die Monarchin gebeten werden könnte, Andrews Rechnungen zu begleichen.

Andrew (61) besitzt mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson (62) das Chalet Helora im Skigebiet von Verbier. Es wird angenommen, dass dies seine einzige Möglichkeit sei, um erhebliche Geldbeträge aufzubringen.

Der Verkauf dieses Chalets in der Schweiz könnten dem Prinz Geldreserven für den Fall einer Zahlung an das mutmaßliche Missbrauchsopfer in die Kasse spülen.
Der Verkauf dieses Chalets in der Schweiz könnten dem Prinzen Geld für den Fall einer Zahlung an das mutmaßliche Missbrauchsopfer in die Kasse spülen Foto: AFP/Getty Images

Das Paar hat sich im vergangenen September bereit erklärt, das Anwesen mit sieben Schlafzimmern an einen wohlhabenden europäischen Investor zu verkaufen. Sie hatten es 2014 für 16,6 Millionen Pfund von der französischen Millionärin Isabelle de Rouvre gekauft.

Andrew und Fergie schulden noch 6,6 Millionen Pfund aus dem ursprünglichen Kauf. Frau de Rouvre drohte ihnen letztes Jahr mit einer Klage in der Schweiz, nachdem sie einen Zahlungstermin im Dezember 2019 verpasst hatten.

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