Klima-Aktivisten ködern Ordnungshüter

„Letzte Generation“ will Polizei unterwandern

04.09.2023
Lesedauer: 2 Minuten
Mitglieder der „Letzten Generation“, hier bei einer Demonstration Ende August in München Foto: IMAGO/ZUMA Wire

Berlin – Unerwünschte Post von den Klima-Klebern!

Seit Tagen bekommen Polizisten in ganz Deutschland Mails auf ihre Dienstadressen. Absender: die „Letzte Generation“. Die radikalen Aktivisten fordern die Polizeibeschäftigten auf, einen „Offenen Brief an Bundeskanzler Scholz“ zu unterzeichnen. Das berichtet der „Tagesspiegel“. Die Polizeigewerkschaft will nun rechtliche Schritte gegen die E-Mail-Absender einleiten.

Ein weiteres Alarmsignal: Offenbar will die „Letzte Generation“ die Polizei unterwandern, hofft auf Sympathien gerade bei jungen Ordnungshütern.

Polizistin Chiara Malz bekennt sich offenkundig zur „Letzten Generation“
Polizistin Chiara Malz bekennt sich offenkundig zur „Letzten Generation“
Foto: Jens Büttner/dpa

Eigenen Angaben zufolge haben sich bislang rund 100 Polizisten der „Letzten Generation“ angeschlossen – die bekannteste ist Chiara Malz (32), Hauptkommissarin aus Rostock.Sie dient als Grenzschutzbeamtin bei der Bundespolizei. In einem „Zeit“-Interview sagte Malz: Sie wolle „mit Gesicht und Namen für das stehen, was sie richtig findet“. Wenn sie morgens aufwache, seien die Sorgen um die Welt das Erste, was sie bewegt.

Für Aufsehen sorgte auch der Auftritt von drei Klima-Kleberinnen in der Polizeihochschule in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg). Dort hielten sie einen Vortrag, ernteten viel Applaus.

Die Klima-Aktivistinnen Noemi Mundhaas (li.), Kristina Geyer (2. v. li.) und Afra Porsche (2. v. re.) vor den Polizeischülern. Das Foto wurde später hunderten Teilnehmern geschickt
Die Klima-Aktivistinnen Noemi Mundhaas (l.), Kristina Geyer (2. v. l.) und Afra Porsche (2. v. r.) vor den Polizeischülern. Das Foto wurde später hunderten Teilnehmern geschickt
Foto: Privat

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPG) warnt ihre Mitglieder, sich bei den Klima-Chaoten zu engagieren. DPG-Chef Rainer Wendt (66): „Wer solche Organisationen unterstützt, muss sich selbst fragen, ob er seinen Platz noch in der Polizei haben kann.“

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