KOMMENTAR ZU AUSGANGSBESCHRÄNKUNGEN

Einsperren bringt nichts!

22.03.2021
Lesedauer: 2 Minuten
Bundeskanzlerin Angela Merkel Foto: POOL/REUTERS

Es ist immer das Gleiche: Wenn der Staat versagt, müssen die Bürger büßen.

Wir kennen das vom Geldverschwenden. Sinnlose Ausgaben, Milliardenlöcher – dann müssen nicht etwa die gehen, die das ihnen anvertraute Geld verballert haben. Nein, der Fiskus holt sich die Milliarden einfach bei den Steuerzahlern zurück.

Mit einer ähnlichen Logik möchte Bundeskanzlerin Angela Merkel nun offenbar nach dem Kollektiv-Versagen beim Impfen und Testen vorgehen. Weil beides katastrophal schlecht gemanagt wurde, zieht sie nicht etwa Konsequenzen beim Personal oder bei der Strategie. Nein, sie strebt nächtliche Ausgangsbeschränkungen an. Auf Deutsch: Alle müssen zuhause bleiben, niemand darf mehr auf die Straße!

ährend in vielen anderen Staaten geimpft und getestet wird, um die Freiheit der Menschen zu erhalten oder wieder herzustellen, will Deutschland seine Bürger nachts einsperren. So vergrault man selbst diejenigen, die bisher noch brav jede neue, noch so umstrittene Maßnahme mitgemacht oder wenigstens ertragen haben, die in Berlin ersonnen wurde.

Mittlerweile ist bekannt, wo Corona besonders gefährlich ist. In dichten Wohnsiedlungen, wo ärmere Menschen wohnen. Dort mit Aufklärung und Gegenstrategien anzusetzen, wäre richtig, sozial und menschenfreundlich. Mit mehr Bussen den öffentlichen Nahverkehr zu entzerren, allen ärmeren Bürgern kostenlose FFP2-Masken anzubieten. Es hätte unmittelbar Auswirkungen auf Fallzahlen und Sterberaten.

Stattdessen fällt der Bundesregierung nach fast fünf Monaten Dauer-Lockdown nichts Besseres ein, als den Menschen zu verbieten, auf die Straße zu gehen. Das ist eine Bankrotterklärung. Und völlig lebensfremd.

Im Grunde gestehen Merkel und ihre Missmanager damit ein, dass sie überfordert sind – und völlig ratlos.

Die aktuelle Berichterstattung zum Thema finden Sie hier.

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