Umfrage

AfD liegt in Brandenburg mit 32 Prozent deutlich vor allen anderen Parteien

14.09.2023
Lesedauer: 2 Minuten
Ein Jahr vor der Landtagswahl in Brandenburg ist die AfD in der Wählergunst nach einer Umfrage von Infratest-Dimap erstmals deutlich stärkste Partei. Sie käme derzeit auf 32 Prozent. SPD und CDU lägen demnach bei 20 Prozent und 18 Prozent, die Grünen bei 8 Prozent. Quelle: WELT

Die AfD in Brandenburg erreicht in einer Umfrage einen neuen Spitzenwert. Die Partei kommt in dem Bundesland demnach auf zwölf Prozentpunkte mehr als die regierende SPD. Die CDU verliert stark an Zuspruch.

Ein Jahr vor der Landtagswahl in Brandenburg ist die AfD in der Umfrage von Infratest-dimap stärkste Kraft. Bei der Sonntagsfrage käme die AfD auf 32 Prozent, berichtete der RBB am Mittwochabend unter Berufung auf den „Brandenburgtrend“ im Auftrag von rbb24 Brandenburg aktuell und Antenne Brandenburg.

Die seit mehr als 30 Jahren regierende SPD käme nur auf 20 Prozent – zwei Prozentpunkte weniger als bei der vorherigen Umfrage von Infratest-dimap im April. Die AfD gewann im Vergleich zu der früheren Umfrage neun Prozentpunkte dazu.

Die CDU landete bei 18 Prozent (-5), die Grünen erreichten 8 Prozent (-1). Im Landtag wären nach diesem Stand auch die Linke mit 8 Prozent (+1) und BVB/Freie Wähler mit 6 Prozent vertreten (+1). Die FDP liegt bei 4 Prozent (-1) und würde derzeit wie schon 2019 und 2014 an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts IFM in der Zeit vom 22. Mai bis 1. Juni hatte die regierende SPD und die AfD bei der Sonntagsfrage noch gleichauf bei 24 Prozent gesehen. Auch in der Insa-Umfrage für Brandenburg war die AfD zuletzt an Platz eins gelegen.

Bei der Landtagswahl 2019 war die SPD mit 26,2 Prozent der Stimmen stärkste Kraft im Landtag geworden, gefolgt von der AfD mit 23,5 Prozent. Die nächste Landtagswahl ist im September 2024.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Für die repräsentative Umfrage wurden nach den Angaben vom 8. bis 11. September 1160 Wahlberechtigte in Brandenburg befragt.

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