Klimakrise

Aber es ist ohnehin besser, wenn die Menschheit ausstirbt …

23.08.2023
Lesedauer: < 1 Minute
Der Mensch schadet dem Planeten. Wäre es besser, wenn er nicht mehr da wäre? © Illustration: Javier Pérez für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE

Es bringt nichts mehr, sich um Klimaschutz zu bemühen – die Natur wird sich heilen, wenn die Menschen verschwunden sind. Stimmt das echt?

Aber, aber, aber … – in der Serie „Klima-Ausreden“ prüfen ZEIT und ZEIT ONLINE regelmäßig die beliebtesten Ausreden zum Klimaschutz.

Ohne Menschheit, so viel vorab, werden sich auch unsere lächerlichen kleinen Definitionsrahmen erledigt haben – es gibt dann kein „besser“ oder „schlechter“ mehr, sondern nur noch ein Dasein, ganz unbewertet. 

Für den Planeten ist das nicht unbedingt eine Erlösung, denn tatsächlich ist es so: Jedes Artensterben zieht das Sterben anderer Arten nach sich. Der Mensch ist kein Eindringling auf der Erde, sondern ebenfalls eine Art, ein Teil des Ganzen. Homo sapiens existiert seit etwa 300.000 Jahren und war die meiste Zeit davon ein Bestandteil der Ökosysteme, kein Eindringling. Nicht nur Bienen pflanzen Blumen, auch Menschen haben seit jeher Samen von einem Ort zum anderen getragen. Wälder gedeihen besser, wenn ab und an morsches Holz gesammelt wird und kranke Bäume gefällt werden. Pflanzen, Tiere und Menschen sind aufeinander angewiesen. 

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