Bayern

Durchsuchungsaktion wegen Hasspostings – 31 Verdächtige vernommen

15.06.2023
Lesedauer: < 1 Minute
Die Polizei will mit einem Aktionstag gegen Hass und Hetze im Netz vorgehen Quelle: Fabian Sommer/dpa

Wegen Online-Hasspostings hat die Polizei in Bayern 28 Objekte durchsucht. 31 Verdächtige wurden vernommen. Ein Beschuldigter soll Migranten als „Eigentumsumlagerer“ bezeichnet haben. Außerdem sollen Kennzeichen terroristischer Organisationen verwendet worden sein.

Bei einem bundesweiten Aktionstag gegen Hasspostings im Internet haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Bayern 28 Objekte durchsucht und 31 Verdächtige vernommen. In sozialen Netzwerken sollen sie unter anderem Volksverhetzungen, Bedrohungen und Beleidigungen begangen haben. Außerdem sollen Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verwendet worden sein, wie das Bayerische Landeskriminalamt mitteilte.

So soll ein Beschuldigter in einer WhatsApp-Gruppe volksverhetzende und verfassungsfeindliche Sticker verschickt haben, die seine Abneigung gegen Juden, Ausländer, Menschen mit Behinderung, die sogenannte Antifa und den Islam zum Ausdruck brachten. Ein anderer Beschuldigter bezeichnete den Angaben zufolge auf der Facebook-Seite eines Fußballvereins Migranten als „Messerstecher“ und „Eigentumsumlagerer“.

Die Einsatzkräfte beschlagnahmten bei den Durchsuchungen Beweismittel wie Mobiltelefone und Laptops. Die Tatverdächtigen sind den Angaben zufolge 7 Frauen und 24 Männer im Alter zwischen 19 und 72 Jahren.

Das könnte Sie auch interessieren

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024
ARD-Show "Die 100"
26.11.2024
Abstimmung über neue EU-Kommission
27.11.2024

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

9 − 4 =

Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

ARD-Show "Die 100"
26.11.2024

Neueste Kommentare

Trends

Alle Kategorien

Kategorien