Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin: AfD-Erfolg bei Oberbürgermeister-Wahl

05.06.2023
Lesedauer: 2 Minuten
AfD-Kandidat Leif-Erik Holm, hier im Bundestagswahlkampf, zieht in die Stichwahl um den Oberbürgermeister-Posten in Schwerin ein. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner

Leif-Erik Holm läßt den gemeinsamen Kandidaten von CDU, FDP und UB sowie die der Linken und Grünen weit hinter sich. Nun kommt es zur Stichwahl gegen den SPD-Amtsinhaber.

SCHWERIN. Bei der Oberbürgermeisterwahl in der mecklenburg-vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin am Sonntag ist Amtsinhaber Rico Badenschier (SPD) mit 42,0 Prozent auf dem ersten Platz gelandet. Er muß nun in der Stichwahl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm antreten. Diese findet in zwei Wochen statt.

Holm holte 27,4 Prozent und distanzierte damit alle anderen Oppositionskandidaten. Der gemeinsame Bewerber von CDU, FDP und Unabhängigen Bürgern, Thomas Tweer, erhielt als erster Verfolger 17,1 Prozent. Auch der Linken-Kandidat, Daniel Trepsdorf (8,9 Prozent) und die Grüne Regina Dorfmann (2,8 Prozent) hatten genauso wenig eine Chance wie der linke Aktivist Martin Steinitz (ASK) mit 1,9 Prozent.

Holm: „Angegrünte“ CDU in Schwerin abgestraft

Der JUNGEN FREIHEIT sagte Holm: „Das Wahlergebnis zeigt klar: Die Bürger haben die Nase voll von grüner Umerziehung.“ Die Wähler straften auch CDU und FDP „völlig zurecht für ihren angegrünten Kurs ab“. Es gehe nicht um woke Hirngespinste oder Gendergaga, sondern um mehr Sicherheit und ein Ende der ungebremsten Einwanderung. Eine „bessere, vernunftorientierte Politik“ sei möglich: „Ich will in Schwerin dafür den Beweis antreten.“

Schwerin hat knapp 96.000 Einwohner. 78.251 davon waren wahlberechtigt. Die Beteiligung lag bei 50,6 Prozent. (fh)

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