Der rechte TV-Moderator sucht laut »New York Times« nach Wegen, aus seinem aktuellen Vertrag bei Fox News auszusteigen. Der verhindert, dass er sich einen neuen Job suchen kann.
Am 24. April wurde Tucker Carlson von seinem bisherigen Arbeitgeber Fox News gekündigt. Nun sucht der populärste Rechtsausleger unter den US-Fernsehmoderatoren nach Möglichkeiten, für andere Arbeitgeber auf den Bildschirm zurückzukehren. Die »New York Times« will erfahren haben : Das könnte schwierig werden.
Laut einer anonymen Quelle untersagt eine Klausel in seinem bisherigen, noch gültigen Vertrag ihm, für andere Medien zu arbeiten. Der Vertrag laufe laut dem Informanten erst im Januar 2025 aus. Damit wäre Carlson ausgerechnet 2024, im Jahr der US-Präsidentschaftswahl, von den Bildschirmen verbannt.
Anwälte von Fox News versuchen derweil zu verhindern, dass weiterhin Textnachrichten und Aufnahmen des Ex-Anchormans an die Öffentlichkeit gelangen, in denen er sich rassistisch oder frauenfeindlich äußert. Laut »Newsweek« wurden Drohschreiben unter anderem an das Unternehmen Dominion Voting Systems verschickt.
Mit dem Hersteller von Wahlmaschinen hatte sich Fox News im April auf die Zahlung von 787,5 Millionen Dollar geeinigt, bevor ein Verleumdungsprozess beginnen konnte. Der Sender hatte wider besseres Wissen behauptet, die Wahlmaschinen seien manipuliert worden. Die Texte und Videos von Carlson gehören zu dem Beweismaterial, das von Anwälten von Dominion gesammelt wurde.
Zuletzt war eine Textnachricht bekannt geworden, in der Carlson Mordfantasien an einem Antifa-Demonstranten schildert. Schon vor Carlsons Kündigung waren Textnachrichten durchgesickert, in denen er schrieb, er hasse Donald Trump – und glaube kein Wort der Verschwörungstheorien, die er in seinen Sendungen verbreitete.
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