Deutsche Firmen im Ausland werden wieder optimistischer. Doch damit fällt auch auf: Die Unternehmen im Heimatmarkt teilen diese Einschätzung der Lage nicht. Immer mehr Firmen verlagern ihre Produktion langsam ins Ausland. Vor allem eine Region ist dafür besonders attraktiv.
Es klingt nach einer guten Nachricht, die Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), am Mittwoch zu verkünden hat. Immerhin hat sich die Stimmung der deutschen Firmen im Ausland aufgehellt. Optimisten und Pessimisten halten sich in der Umfrage unter den Firmen etwa die Waage:
28 Prozent erwarten eine konjunkturelle Verbesserung in den nächsten zwölf Monaten, 27 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus. „Zwar hat sich der Anteil der Optimisten damit um elf Prozentpunkte gegenüber der Vorumfrage erhöht und der Anteil der Pessimisten um zwanzig Prozentpunkte verringert“, sagt Treier. „Die Erwartungen bleiben aber insgesamt sehr verhalten. Von einem echten Boom ist meilenweit nichts zu sehen.“
Doch die Botschaft hinter den Zahlen ist für die deutsche Wirtschaft sogar noch schlechter.


