Der Biologe Josef H. Reichholf lehnt Windräder im Staatsforst ab und setzt stattdessen auf den Ausbau der Wasserkraft und die Atomenergie. Mit der Verbandsspitze des Bundes Naturschutz geht er hart ins Gericht.
Es ist ein windig-nasser Apriltag, im Wohnzimmer des Einfamilienhauses von Josef H. Reichholf und seiner Frau ist es gemütlich warm. Auf dem Tisch liegt ein kleines Fernglas, mit dem der renommierte Ökologe die Vögel beobachtet, die sich draußen im Garten an den Futterhäuschen tummeln. Die entspannte Stimmung steht in eigentümlichem Kontrast zu den scharfen Thesen, die Reichholf in dem eineinhalbstündigen Gespräch äußert.



