Bei BASF wächst der Druck, die Kosten zu senken. Nicht nur in Verwaltung und Vertrieb, auch in der Produktion stehen daher Kürzungen bevor.
Frankfurt, Düsseldorf Mit einem umfangreichen Sparprogramm will der Chemiekonzern BASF auf die hohen Energiekosten und sinkende Margen reagieren. Neben den bereits im Herbst angekündigten Einsparungen von 500 Millionen Euro in Bereichen außerhalb der Produktion, plant der Konzern nun auch Einschnitte bei den Produktionsanlagen selbst.
Als sicher gilt nach Informationen des Handelsblatts, dass der BASF-Vorstand am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz die Stilllegung eines Teils seiner Ammoniak-Produktion in Ludwigshafen bekannt geben wird.
BASF betreibt in Ludwigshafen bisher zwei Ammoniak-Anlagen, die im vergangenen Jahr bereits zeitweise heruntergefahren wurden. Aufgrund der extrem hohen Gaspreise waren sie nicht mehr rentabel zu betreiben. Die ältere der beiden Anlagen will der Konzern nach Informationen aus Unternehmenskreisen nun nicht wieder in Betrieb nehmen.



