Pistorius über Leopard-Nachbestellungen

„Woher das Geld dafür kommt, ist mir ehrlich gesagt egal“

02.02.2023
Lesedauer: < 1 Minute

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am Mittwoch das Panzerbataillon 203 im westfälischen Augustdorf besucht. Dort betonte der SPD-Politiker die Dringlichkeit der Leopard-Lieferungen an die Ukraine.

„Die Alternative dazu ist es, die Panzer nicht zu liefern – und das ist keine Alternative“, sagte Pistorius am Mittwoch. Außerdem wolle er sich intensiv um die Nachbeschaffung kümmern.

Verteidigungsminister Pistorius will sich um Leopard-Nachbestellungen kümmern

Allerdings räumte Pistorius ein, dass dies Zeit brauche. Man könne Panzer nicht bestellen und kurze Zeit später stünden sie auf dem Kasernenhof. Dennoch sei es wichtig, hier so schnell wie möglich zu reagieren. Dabei betonte Pistorius: „Woher das Geld dafür kommt, ist mir ehrlich gesagt egal.“

Nach der Entscheidung der Bundesregierung zur Lieferung von 14 Leopard 2A6 an die Ukraine wurde Pistorius in Augustdorf die Leistungsfähigkeit des Waffensystems gezeigt. Dem Minister wurden die Einsatzmöglichkeiten an den stehenden Militärfahrzeugen und bei einer Präsentation im Gelände dargestellt. Das Panzerbataillon 203 stellt seit August 2022 mit rund 550 Soldaten den Kern des multinationalen Nato-Gefechtsverbandes in Litauen, der einen Beitrag zur Stärkung der Nordostflanke des Bündnisses leistet.

copa

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