Wolfgang Grupp

Trigema-Boss verwirrt mit Aussage: „Der Amerikaner steuert alles im Hintergrund“

26.09.2022
Lesedauer: 2 Minuten
Trigema-Boss verwirrt mit Aussage: „Der Amerikaner steuert alles im Hintergrund“ Foto: FOCUS online/Wochit

Trigema-Boss Wolfgang Grupp versteht nicht, warum die Deutschen plötzlich Wladimir Putin als Todfeind betrachten. Er glaubt, dass die USA im Hintergrund alles steuern und die einzigen Gewinner dieses Krieges sind.

Der Chef des Textilherstellers Trigema, Wolfgang Grupp, hat in einem Interview mit „BW24.de“ Stellung zum Ukraine-Krieg bezogen. Grupp sagte dem Portal: „Ich verstehe nicht, dass man 20 Jahre mit Herrn Putin bestens befreundet ist, sich 100 Prozent abhängig macht und innerhalb von zwei Monaten ist man Todfeind! Das gibt es nicht.“

Da müsse schon länger etwas geschehen sein, so Grupps Vermutung. Der Firmen-Patriarch glaubt, dass „der Amerikaner im Hintergrund alles steuert, damit er Weltmacht bleibt.“ Die USA seien der einzige Gewinner an diesem Krieg.

Grupp: „Mit Großspurigkeit Waffen in die Ukraine geliefert“

Grupp sagt weiter in dem Interview: „Wenn wir mit einer Großspurigkeit für Milliarden Waffen in die Ukraine liefern und gleichzeitig sagen: Kein Problem, das müssen die Bürger und die Wirtschaft bezahlen. Das sind Aussagen, die ich nicht verstehen kann.“ Er habe noch nie erlebt, „dass man einen Streit beendet, indem man dem einen ein größeres Messer und dem anderen eine größere Axt gibt.“

Grupp pocht stattdessen auf Verhandlungen mit Putin. Sonst könne der Krieg nicht beendet werden. Der Unternehmer hat mit seiner Firma eine hohe finanzielle Belastung durch den Krieg. Neulich sagte er im Interview mit FOCUS online , seine Kosten für Gas hätten sich in den vergangenen beiden Jahren verzehnfacht. „BW24.de“ sagte er nun, er werde „dafür bestraft“, dass er auf Gas umgestellt habe.

pnh

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