Gerade erst gewann ihr Film „Triangle of Sadness“ den Hauptpreis in Cannes. Nun ist Charlbi Dean Kriek unerwartet verstorben.
Die südafrikanische Schauspielerin Charlbi Dean Kriek ist tot. Wie das Management der aufstrebenden Darstellerin mitteilte, sei Dean Kriek bereits am Montag in einer New Yorker Klinik an einer unerwarteten Krankheit gestorben. Sie wurde nur 32 Jahre alt. Erst vor wenigen Monaten hatte sie mit einer Hauptrolle in der Tragikomödie „Triangle of Sadness“ ihren internationalen Durchbruch gefeiert.
Dean Kriek wurde 1990 in Kapstadt geboren und war bereits im Kindesalter als erfolgreiches Model bekannt. Im Alter von 20 Jahren gab sie ihr Spielfilm-Debüt in der südafrikanischen Komödie „Spud“. Größere Bekanntheit erlangte sie durch die wiederkehrende Rolle der Syonide in der US-Superheldenserie „Black Lightning“.
Charlbi Dean: „Ab jetzt ist alles nur noch wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen für mich“
In ihrem letzten Spielfilm „Triangle of Sadness“ – einer satirische Tragikomödie über die Welt der Reichen und Schönen – spielte Dean Kriek die überzeichnete Version eines eingebildeten Supermodels. Das englischsprachige Debüt des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund gewann bei den diesjährigen 75. Internationalen Filmfestspielen von Cannes die begehrte Goldene Palme. In Deutschland soll der Film am 13. Oktober in die Kinos kommen.
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„Für mich ist es, als ob ich schon gewonnen hätte. Ich bin schon in Cannes mit unserem Film. Das ist einfach unglaublich“, sagte Dean Kriek der US-Nachrichtenagentur AP kurz vor der Verleihung im Mai. „Ab jetzt ist alles nur noch wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen für mich, wissen Sie?“





