Polizeiliche Kriminalstatistik

Gewalt zwischen Deutschen und Zuwanderern geht meist von einer Seite aus

21.07.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Polizisten führen vor einer Asylbewerberunterkunft einen Verdächtigen ab (Archivfoto) Quelle: pa/dpa/dpa-ZB/Patrick Pleul

Eine Auswertung des Bundeskriminalamtes zu Täter-Opfer-Konstellationen zwischen Deutschen und Zuwanderern bei schweren Straftaten ergibt ein klares Bild. Insgesamt wurden 2021 fast eine Million Opfer von Gewaltkriminalität registriert – etwas weniger als im Jahr zuvor.

Wenn in der Bundesrepublik Gewalttaten zwischen Deutschen und Zuwanderern stattfinden, ist in den meisten Fällen der Zuwanderer der Täter und der Deutsche das Opfer. Dies geht aus einem kürzlich erstellten Lagebericht des Bundeskriminalamtes (BKA) zur „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“ hervor. Als „Zuwanderer“ definiert das BKA alle Personen mit Aufenthaltsstatus Asylbewerber, Schutzberechtigter, unerlaubt aufhältig und geduldet.

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