Ex-F1-Boss muss vor Gericht

Anklage gegen Ecclestone wegen Betrugs – es geht um 473 Millionen Euro

11.07.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (Archivfoto) Foto: LAT

Bernie Ecclestone wird in Großbritannien wegen Betrugs angeklagt. Es geht um falsche Angaben des 91-jährigen Ex-Formel-1-Chefs über ein immenses Auslandsvermögen, das entdeckt worden ist.

Ecclestone verschwieg Millionen: Der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wird wegen Betrugs angeklagt, das berichtet der „ Daily Mirror“ am Montag unter Berufung auf einer Mitteilung der britischen Staatsanwaltschaft. Die Anklage folge auf Ermittlungen der Steuerbehörde zu einem bekanntgewordenen Auslandsvermögen des 91-Jährigen in Höhe von mehr als 400 Millionen Pfund (knapp 473 Millionen Euro), zu dem er falsche Angaben gemacht habe.

Anklage wegen Steuerbetrug: Laut Chefermittler Simon York ist die Anklage gegen Ecclestone „das Ergebnis einer komplexen und weltweiten strafrechtlichen Untersuchung.“ Die Anklage beziehe sich „auf voraussichtliche Steuerverbindlichkeiten“ aus dem verschwiegenen Auslandsvermögen ergeben.

Skandale um Ecclestone: Ecclestone war bereits in etliche Skandale verwickelt. So musste er sich 2014 wegen Bestechung eines Amtsträgers vor dem Landgericht München I verantworten, das Verfahren war aber gegen die Zahlung einer Auflage von 100 Millionen Dollar eingestellt worden. Zuletzt sorgte Ecclestone für Verwirrung um Aussagen bezüglich des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

lha

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