In einer Woche beginnen im ersten Bundesland die Sommerferien. Doch in der Luftfahrt fehlt Personal. Nun soll ein Krisenstab des Bundes der Branche beispringen.
Nur eine Woche bleibt noch, um die längsten Schlangen und die größten Verzögerungen in der Sommerreisewelle abzuwenden. Dann beginnen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen die Schulferien. Nachdem es in den vergangenen Wochen an Flughäfen zu Durcheinander an Gepäckausgaben sowie viel Warterei an Schaltern und Sicherheitskontrollen gekommen war, befürchtet mancher das Schlimmste für die Ferien.
Es drohe an deutschen Flughäfen ein „noch nie da gewesenes Chaos“, sofern nicht noch gegengesteuert werde, schlägt Matthias Maas, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Alarm. „Ein Luftfahrtgipfel mit allen Beteiligten im Luftverkehr – auch den Sozialpartnern – erscheint mir dringlich geboten“, fordert Maas. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) müsse die Initiative ergreifen.


