Testzentren und Impfausweise

Corona-Betrüger verursachten in Berlin einen Schaden von 142 Millionen Euro

16.05.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Ein kostenloser Bürgertest wird vom Staat bezahlt. Kriminelle nutzen das aus und rechnen Tests ab, die es gar nicht gab. Bild: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Betrüger machen in der Pandemie Kasse: Die Berliner Polizei führt etwa 10.000 Ermittlungsverfahren. Berlins Staatskassen rechnen mit einem Millionenschaden.

Betrüger haben in der Corona-Pandemie kräftig abgesahnt. Mit Stand 2. Mai dieses Jahres ist durch Betrug in Berlin ein Gesamtschaden von fast 142 Millionen Euro entstanden. Derzeit würden im Zusammenhang mit Corona-Betrug etwa 10.000 Ermittlungsverfahren geführt, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses.

379 Ermittlungsverfahren führt die Polizei demnach in Zusammenhang mit betrügerischen Abrechnungen durch die Betreiber von Testzentren. Hierbei sei von einem Schaden von mindestens 25 Millionen Euro auszugehen, sagte Spranger. Ein kostenloser Bürgertest wird vom Staat bezahlt. In vielen Fällen hatten Betrüger Tests abgerechnet, die es gar nicht gab.

Rund 2400 Verfahren führt die Polizei zudem wegen gefälschter Impfnachweise oder Attesten zu Maskenbefreiungen.

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