Wahlkampf in Wuppertal

Demonstrierende werfen Eier auf Annalena Baerbock

08.05.2022
Lesedauer: 2 Minuten
Außenministerin Baerbock (am Samstag in Köln): Setzt eher auf »die Kraft der Worte« als auf Eierwürfe Foto: Marius Becker / dpa

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist bei einem Wahlkampftermin in Wuppertal von wütenden Protestierenden beworfen worden. Kein Ei traf die Grünenpolitikerin.

Bei vielen Wahlkampfveranstaltungen in NRW kommt es in den letzten Wochen immer wieder zu lauten Protesten von sogenannten Querdenkern und Menschen, die gegen die Waffenlieferungen der Bundesregierung in die Ukraine demonstrieren. Bereits am Samstag hatte es solche Proteste in Köln gegeben, dort hatten Polizeibeamte Hunderte Gegendemonstranten von der Veranstaltung der Grünen auf dem Kölner Heumarkt getrennt, bei der auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock aufgetreten war.

Bei einem weiteren Wahlkampftermin der Grünen auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal wurde Baerbock am Sonntag gegen 17 Uhr nun sogar mit Eiern beworfen, aber nicht getroffen. Geworfen wurden die Eier von einem oder mehreren Demonstranten. Zuvor hatten die Protestierenden unter anderem »Grüne an die Front« und »Kriegstreiber« skandiert und versucht, die Veranstaltung zu stören.

Sicherheitsbeamte stellten sich nach dem Vorfall mit einem durchsichtigen Schutzschild neben Baerbock auf, benötigt wurde es dann aber nicht mehr. Die Grünenpolitikerin kommentierte den Vorfall noch auf der Bühne mit den Worten, dass sie eher »auf die Kraft der Worte« als auf Eierwürfe setze.

Baerbock unterstützte am Wochenende die Spitzenkandidatin der NRW-Grünen, Mona Neubaur, bei mehreren Wahlkampfauftritten in Nordrhein-Westfalen, wo am kommenden Sonntag ein neuer Landtag gewählt wird. Aktuell sehen Umfragen die Grünen bei rund 17 Prozent.

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