Corona-Impfung

Neuer Streit um Nebenwirkungen – darum geht es

05.05.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Verschiedene Impfstoffe: Über Nebenwirkungen wird gestritten Quelle: Ulrich Baumgarten/picture alliance

Gibt es weit mehr Impfnebenwirkungen als bekannt? Ein Mediziner der Charité legt den Verdacht nahe und spricht von Ergebnissen seiner Studie – die aber nicht vorliegen. Etliche Probleme sind bereits zu erkennen.

Verursachen die Corona-Impfstoffe häufiger Nebenwirkungen als bekannt? Immer wieder werden in den sozialen Medien Zweifel an den offiziellen Statistiken geäußert, insbesondere an den Erhebungen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) in Deutschland. Sie stützen sich auf anekdotische Berichte: Herzleiden, Autoimmunerkrankungen oder diffuse Beschwerden im Bekanntenkreis nach einer Impfung – eine Beweiskraft hat das allerdings nicht.

Nun meldet sich ein deutscher Mediziner zu Wort: Harald Matthes, Stiftungsprofessur Integrative und Anthroposophische Medizin an der Berliner Charité, hat vorab von Ergebnissen seiner laufenden Studie „Impfsurv“ berichtet. Damit will er eine Häufigkeit von Impfnebenwirkungen belegen, die über das bekannte Maß hinausgehen. An rund 10.000 Teilnehmern will er nachgewiesen haben, dass einer von 125 Geimpften, also 0,8 Prozent, unter schweren Nebenwirkungen durch das Vakzin leiden, so gab er unter anderem im MDR-Fernsehen bekannt.

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