Wegen rasant steigender Corona-Inzidenzen und der Auslastung der Brandenburger Intensivstationen treten in Potsdam und in zwei Landkreisen Ausgangssperren für Ungeimpfte in Kraft. Die Einschränkungen gelten bereits ab Mittwoch.
In Potsdam sowie den Landkreisen Teltow-Fläming und Havelland treten wegen zu hoher Corona-Zahlen ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren für Ungeimpfte in Kraft. Im Landkreis Oder-Spree könnte wegen einer anhaltend hohen Sieben-Tage-Inzidenz ab Freitag eine entsprechende Einschränkung gelten.
Laut der Eindämmungsverordnung des Landes treten Ausgangssperren für Ungeimpfte in kreisfreien Städten oder in Landkreisen in Kraft, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert 750 an drei aufeinander folgenden Tagen überschreitet.
Inzidenz in Potsdam fast bei 1.000
Am Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsam bei 809,4, am Sonntag und Montag jeweils bei 874,7. Am Dienstag stieg der Wert dann auf 974,1. Im Landkreis Havelland liegt die Inzidenz inzwischen bei 863,3, in Teltow-Fläming bei 823,6.
Eine zweite Voraussetzung für die Ausgangsbeschränkungen ist, dass die Auslastung der Intensivbetten mit Corona-Infizierten in ganz Brandenburg bei über zehn Prozent liegt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist dies der Fall, die Auslastung lag am Dienstag bei 15 Prozent.
Ausgangssperren für Ungeimpfte hatte es in Brandenburg bereits im November gegeben. Betroffen waren die Landkreise Elbe-Elster, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und der Kreis Oberspreewald-Lausitz.
Sendung: Brandenburg aktuell, 18.01.2022, 19:30 Uhr



