Bitcoin und Co.

Heftiger Crash am Kryptomarkt: Warum Bitcoin und Co. massiv an Wert verlieren

06.01.2022
Lesedauer: 2 Minuten
Der Bitcoin befindet sich seit Monaten auf Talfahrt. Bild: imago images

Die Talfahrt bei Kryptowährungen geht weiter. Binnen 24 Stunden hat der Kryptomarkt fast zehn Prozent seines Wertes verloren. Wie ist das zu erklären?

Für den Bitcoin beginnt die erste Woche des neuen Jahres alles andere als gut. Allein in den vergangenen 24 Stunden hat die älteste und bekannteste aller Kryptowährungen fast acht Prozent an Wert eingebüßt. Der Kurs sank damit auf etwa 42.800 Dollar – der niedrigste Stand seit September vergangenen Jahres. Damit notiert der Bitcoin mehr als 20.000 Dollar unter seinem bisherigen Rekord (circa 67.000 Dollar) im November 2020.

Nicht nur der Bitcoin befindet sich seit Monaten auf Talfahrt. Der gesamte Kryptomarkt rutschte an diesem Donnerstag tief ins Minus. Beinahe neun Prozent der Marktkapitalisierung hat der Markt binnen 24 Stunden verloren, zeigen Daten der Krypto-Plattform Coinmarketcap. Damit wurden gut 200 Milliarden an Börsenwert vernichtet.

Noch übler als beim Bitcoin sind die Verluste aber bei Cyberdevisen der zweiten und dritten Reihe. Die Verluste liegen hier im zweistelligen Bereich. Ether, die auf der Ethereum-Blockchain beruht, verlor fast 13 Prozent an Wert. Bei den letzten Krypto-Crashs hatte Ether noch besser abgeschnitten als der Bitcoin.

In Welt der Kryptowährungen sind starke Kursschwankungen keine Seltenheit. Kaum eine Anlageklasse ist so volatil. „Der jüngste Kursverfall ist aber keine normale Konsolidierung“, sagt Analyst Timo Emden vom gleichnamigen Research-Institut Emden Research. Er führt die Verluste bei Bitcoin und Co. auf die am Vorabend veröffentlichten Protokolle der US-Notenbank Fed zurück.

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