Omikron

Für über 50-Jährige: Italien führt Impfpflicht ein

06.01.2022
Lesedauer: 2 Minuten
dpa/Gregorio Borgia - Italien hat eine Impfpflicht für alle Menschen über 50 Jahre beschlossen.

Insgesamt sind in in dem Land mehr als 1,4 Millionen Menschen positiv getestet. Deshalb zieht die italienische Regierung die Corona-Maßnahmen deutlich an.

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Rom – Angesichts der rasant steigenden Corona-Zahlen wegen der Omikron-Variante hat Italien eine Impfpflicht für alle Menschen über 50 Jahre beschlossen. „Wir greifen insbesondere bei den Altersgruppen ein, die am stärksten gefährdet sind, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden“, sagte Regierungschef Mario Draghi auf einer Kabinettssitzung am Mittwoch. Damit solle der Druck auf die Krankenhäuser verringert werden.

„Wir wollen die Ansteckungskurve bremsen und die bisher ungeimpften Italiener dazu bringen, sich impfen zu lassen“, betonte Draghi. Italien hat laut dem Nationalen Statistikamt (Istat) 59 Millionen Einwohner, von denen 28 Millionen über 50 Jahre alt sind.

Ab 10. Januar: Negativer Test reicht nicht mehr

Wie in anderen europäischen Ländern macht auch Italien Druck auf die ungeimpfte Bevölkerung. Ab dem 10. Januar gilt in Verkehrsmitteln, Hotels, Restaurants, auf Messen und Kongressen sowie in Schwimmbädern und Fitnessstudios der Nachweis des sogenannten Impfpasses. Diesen bekommen nur vollständig Geimpfte oder Genesene. Ein negativer Test reicht zur Vorlage nicht mehr.

Derzeit wird der Impfpass bereits von bestimmten Berufsgruppen wie Mitarbeitern im Gesundheits- und Schulwesen sowie von Polizeikräften verlangt.

Italien verzeichnete in den vergangenen Tagen eine hohe Zahl neuer positiver Corona-Fälle: mehr als 189.000 am Mittwoch und über 170.000 am Dienstag. Insgesamt sind in in dem Land derzeit mehr als 1,4 Millionen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

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