Feuerwerks-Debatte

Böllerverbot: Charité-Mitarbeiter spricht von „reiner Symbolpolitik“

03.01.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Zwei Mal hintereinander galt vor Silvester hierzulande ein Verkaufsverbot für die meisten Böller. imago

In den sozialen Medien wird heftig über ein Böllerverbot debattiert. Feuerwerk belaste die Rettungsstellen nicht signifikant, sagt nun ein Charité-Mitarbeiter.

Berlin – Trotz des Böllerverbots in Berlin war es laut in der Silvesternacht. Doch auch wenn der Unterschied zu früheren Jahren rein akustisch nicht so gewaltig war, zogen viel weniger Rauchschwaden durch die Stadt. Dass weniger geböllert wurde, zeigte sich auch am nächsten Tag: Die Zahl der Feuerwerksüberreste auf den Straßen war vergleichsweise gering. Allerdings fanden sich immer wieder große Berge. Etwa am S-Bahnhof Storkower Straße. Dort hatten Pyrotechnik-Fans offenbar einen Kleinbus voller Feuerwerk für mehrere Tausend Euro ausgeladen: Die Überreste der Batterien – Stückpreis bis zu 200 Euro – füllten eine Fläche von sechs mal zwei Meter.

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