Jetzt wird abkassiert

Telegram schafft, woran WhatsApp scheitert

29.10.2021
Lesedauer: 2 Minuten
Die Messenger-App Telegram hat Platzhirsch WhatsApp etwas voraus. (Bildquelle: GIGA)

Telegram gehört zu den beliebtesten Messengern der Welt. Nun will das Unternehmen aber auch Geld verdienen und hat angekündigt, wie die Werbung im Messenger aussehen wird. WhatsApp hat das bis heute nicht hinbekommen.

Telegram bald mit Werbung in großen Kanälen

Während Facebook nach dem Kauf von WhatsApp immer noch versucht herauszufinden, wie man mit dem Messenger Geld verdienen kann, ist Telegram nun einen Schritt weiter. Das Unternehmen hat bereits im letzten Jahr angekündigt, dass in absehbarer Zeit Werbung geschaltet wird. Nun hat man verraten, wie die Werbung aussehen wird (Quelle: Telegram). Eins vorweg: In Einzelchats und kleinen Gruppen wird vorerst keine Werbung angezeigt. Es trifft zunächst nur große Gruppen mit über 1.000 Mitgliedern. Das sieht dann wie folgt aus:

Werbung in Telegram sind Textnachrichten mit bis zu 160 Zeichen. (Bild: Telegram)

Telegram gibt an, dass man über 500 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer hat, die über 500 Milliarden Views in großen Gruppen mit über 1.000 Mitgliedern erzeugen. Werbekunden können die Sprache und das Thema wählen, in denen die Nachrichten mit maximal 160 Zeichen erscheinen können und auch auswählen, wo sie auf keinen Fall auftauchen sollen. So soll man genau die Menschen erreichen, die man erreichen möchte.

Um die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer von Telegram zu schützen, gibt es aber kein Tracking und in den Nachrichten dürfen auch keine Links sein. So will man vermeiden, dass die Nutzerinnen und Nutzer extern getrackt werden können.

Telegram-Werbung geht bald an den Start

Telegram heißt alle Werbekunden willkommen. Diese können sich bereits einen Account erstellen und die Geschäftsbedingungen studieren. Aktuell befindet sich die Werbung noch in der Testphase, dürfte aber bald immer häufiger in großen Gruppenchats auftauchen. Ihr müsst zukünftig also mit mehr Nachrichten in großen Gruppen rechnen, die euch vielleicht nicht interessieren.

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