Christian Lindner begrüßt Modellprojekt

Für ganz Deutschland? So denkt FDP-Chef Lindner über den Muezzin-Ruf in Köln

21.10.2021
Lesedauer: < 1 Minute

Christian Lindner hat das Modellprojekt des Muezzin-Rufs in Köln begrüßt. Bei „BildTV“ berief sich der FDP-Chef auf das Recht der freien Religionsausübung und sprach sich für ein gesellschaftliches „Miteinander“ aus. Wir müssen „zu einem guten Miteinander kommen“, so Lindner wörtlich auf die Frage, wie er das Kölner Projekt bewerte.

Lindner schränkte allerdings ein, dass für das von ihm angestrebte Miteinander auch „die gegenseitige Rücksichtnahme“ dazugehöre.

Auf die Frage, ob er sich den Muezzin-Ruf auch deutschlandweit vorstellen könne, betonte Lindner erneut, dass er zu einem „guten Miteinander kommen wolle“. „Und deshalb ist ja richtig, dass in Köln damit Erfahrungen gesammelt werden“, sagte Lindner.

In Köln darf der Muezzin seit dem 8. Oktober öffentlich zum muslimischen Freitagsgebet rufen. Das Modellprojekt ist auf zwei Jahre begrenzt und hat eine starke Debatte ausgelöst. So fand etwa eine Demonstration gegen den Plan statt, der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) sprach davon, dass man der Ditib „ohne Not den Roten Teppich ausgerollt“ habe. (mab)

Das könnte Sie auch interessieren

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024
ARD-Show "Die 100"
26.11.2024
Abstimmung über neue EU-Kommission
27.11.2024

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

4 × 5 =

Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024

Neueste Kommentare

Trends

Alle Kategorien

Kategorien