Er war doppelt geimpft

Ex-US-Außenminister Colin Powell an Corona gestorben

18.10.2021
Lesedauer: 2 Minuten
Colin Powell bei einer Gedenkveranstaltung Ende Mai Foto: Getty Images for Capital Concerts

Der frühere US-Außenminister Colin Powell (84) ist tot. Er sei an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben, teilte seine Familie mit.

Der Republikaner war von 2001 bis 2005 unter Präsident George W. Bush Außenminister der USA.

Dramatisch: Offenbar war Powell vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus einem Statement der Familie hervor, das auf Facebook veröffentlicht wurde.

„Wir danken dem medizinischen Personal des Walter Reed National Medical Center für die fürsorgliche Behandlung. Wir haben einen bemerkenswerten und liebevollen Ehemann, Vater, Großvater und einen großartigen Amerikaner verloren“, schrieb die Familie.

Der Republikaner war von 2001 bis 2005 unter Präsident George W. Bush als erster Afroamerikaner der Geschichte Außenminister der USA. Bekannt ist Powell unter anderem für einen umstrittenen Auftritt vor den Vereinten Nationen 2003, wo er zur Begründung für einen Einmarsch der USA im Irak vermeintliche Belege für Massenvernichtungswaffen präsentierte, die Bagdad gar nicht besaß.

Vor seiner Zeit als Außenminister war Powell – ebenfalls als erster Afroamerikaner – US-Generalstabschef. Vor der Präsidentschaftswahl im vergangenen November stellte der Republikaner sich hinter den demokratischen Kandidaten Joe Biden und gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump.

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