Kritik gegen Maßnahmen

Kritik gegen Nena: Sängerin giftet nach Tourabsage – „Aluhut-Geschichten“

27.09.2021
Lesedauer: 3 Minuten
Die Sängerin Kerstin Ott appelliert an die Verantwortung von großen Musikern. © Tobias Schwarz/AFP

„Ich mache da nicht mit“, erklärt Nena bei ihrer Tourabsage. Als Grund dafür nannte sie die Corona-Maßnahmen. Die Sängerin Kerstin Ott kann diese Entscheidung nicht verstehen – und übt Kritik.

Hagen – Musik ist heutzutage nicht mehr einfach nur Musik. Immer wieder äußern Künstlern in ihren Texten Gesellschaftskritik. Kritisch kann es werden, wenn man sich auch außerhalb seiner Musik zur politischen Situation äußert. Bestes Beispiel ist derzeit Nena (61).

SängerinNena
Richtiger NameGabriele Susanne Kerner
Geboren24. März 1960 (Alter 61 Jahre), Hagen
PartnerPhilipp Palm
KinderLarissa Kerner, Christopher Daniel Kerner, Simeon Kerner, Samuel Kerner, Sakias Kerner

Nena sagt Tour wegen Corona-Auflagen ab: Kerstin Ott kann das nicht nachvollziehen

Schon seit Monaten macht die Sängerin aus Hagen (NRW) mit ihren Äußerungen zu Corona-Maßnahmen auf sich aufmerksam. So wurde zuletzt ein gesamtes Konzert von Nena abgebrochen, weil sie ihre Fans aufforderte, gegen die Corona-Auflagen des Veranstalters zu verstoßen. Auch auf Instagram „verbrüderte“ sich die 61-Jährige mit Xavier Naidoo (49) und seinen Ansichten. Ganz zur Freude von Michael Wendler (49), der sowieso ein großer Fan der Ansichten von den beiden ist (alle News zu Promis und TV aus NRW bei RUHR24).

Aufgrund der anhaltenden Kritik hat Nena jetzt sogar ihre Tour für 2022 endgültig abgesagt. Die Sängerin Kerstin Ott (39, „Die immer lacht“) äußert sich ebenfalls in ihren Songtexten öfter gesellschaftskritisch. Ebenfalls kritisch sieht sie allerdings die Äußerungen ihrer Kollegen. „Grundsätzlich kann ich diese Aluhut-Geschichten überhaupt nicht nachvollziehen“, so die Sängerin im Interview mit dem Nachrichtendienst von gmx.

Kritik an Nena und Xavier Naidoo: Kerstin Ott appelliert an ihre Vorbildfunktion als Musiker

Laut Ott haben Musiker mit großen Namen eben auch Verantwortung, die sie übernehmen müssten: „Ich finde das sehr schlimm und glaube, dass diese Menschen ihre Macht manchmal unterschätzen“, so die Musikerin weiter. Sie bezweifle, dass Nena und Xavier Naidoo den „richtigen Ansatz verfolgen“ würden. „Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie mit dem Kopf gegen irgendeine Wand gerannt sind.“

Für die 39-jährige Sängerin sei es wichtig zu betonen, dass jedem seine eigene Meinung zustehen würde, der man nicht mit Anfeindungen begegnen sollte. Allerdings sei es auch wichtig, dass andere Musiker wüssten, dass sie auf ihre Mitmenschen einen Einfluss haben: „Insbesondere Menschen mit Vorbildfunktion sollten jedoch darauf achten, was sie damit auslösen können, wenn sie vor Tausenden von Menschen sprechen.“

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/dpa, Tobias Schwarz; Collage: RUHR24

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