In der „Phoenix Runde“ diskutierte Moderator Alexander Kähler mit seinen Gästen über die schlechten Umfrageergebnisse der Union. Spiegel-Journalistin Anna Clauß verglich Laschet dabei mit einem Gartenzwerg – und erntete für den Kommentar harsche Kritik.
Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl hat die Union mit historisch schlechten Umfragewerten zu kämpfen. Ein Thema, über das auch in der „Phoenix Runde“ am Dienstagabend debattiert wurde. Gäste der Talkshow waren Spiegel-Journalistin Anna Clauß, Publizistin Ursula Weidenfeld, Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke sowie FOCUS-Online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz.
Als Moderator Alexander Kähler Spiegel-Frau Clauß um ein kurzes Statement zu Unionskanzlerkandidat Armin Laschet bat, heizte sich die Stimmung in der „Phoenix Runde“ auf. Der Grund: Clauß hatte den CDU-Chef mit einem „Gartenzwerg“ und einem „WM-Maskottchen“ verglichen. Gleich mehrere Talk-Gäste empörten sich über ihre Äußerung, allen voran Publizistin Weidenfeld.
Reitz: „Nicht nur weg aus der Berliner Politik“
Auch über Laschets Zukunft, sollte es nicht fürs Kanzleramt reichen, spekulierte Kähler mit seinen Gästen. „Wenn er die Wahl so verliert, dass eine Kanzlerschaft nicht mehr möglich ist, dann ist er nicht nur weg aus der Berliner Politik“, sagte FOCUS-Online-Chefkorrespondent Reitz. Als NRW-Ministerpräsident sei Laschet dann ebenfalls nicht mehr tragbar.
Ob es so weit kommt, bleibt abzuwarten. In einer neuen Umfrage hat die Union zumindest wieder etwas Boden auf die SPD gut gemacht. CDU und CSU kommen im RTL/ntv-Trendbarometer auf 21 Prozent, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Daten des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervorgeht.
Die gesamte Sendung sehen Sie in der Phoenix-Mediathek.




