ie Impfpflicht ohne Gesetz funktioniert ab 11. Oktober faktisch sehr einfach, weil ab dann Corona-Selbsttest selbst bezahlt werden müssen.
Faktisch werden also angesichts von 3G-Regelungen nur noch jene Ungeimpfte am sozialen, gesellschaftlichen oder auch beruflichen Leben teilnehmen können, die das Geld dazu besitzen. Willkommen in der Welt der Ausgestossenen, die Zwei-Impf-Klassen-Gesellschaft in Studium und Ausbildung ist real.
Die Impfpflicht, die es nie geben sollte, wird gerade massenhaft Studenten abverlangt, um überhaupt an ihrem Studium teilnehmen zu können.
In Österreich können Medizinstudenten in Linz und Wien schon seit Wochen nur noch als Geimpfte studieren. Das sei für angehende Mediziner zumutbar, liess der Rektor verlauten, ausserdem solle damit ein «Bewusstsein» geschaffen werden.
Interessant, dass ausgerechnet Medizinstudenten sich nicht mehr aus medizinischen, sondern aus Bewusstseinsgründen impfen lassen sollen. Werden sie später auch Patienten statt aus medizinischen, aus Bewusstseinsgründen impfen?
Am Wochenende erzählte mir ein 20-Jähriger, er habe sich geimpft, damit er im Ausbildungsheim wohnen und dort an Ausbildung und Gemeinschaft teilnehmen könne, es würden sonst täglich Tests verlangt, er hat kapituliert.
Zeitgleich rechnete mir ein Student aus Baden-Württemberg vor, dass ihn tägliche Tests bis Jahresende mindestens 800 Euro kosten werden. Er könne sie sich trotz staatlicher Studentenhilfe nicht leisten.
Es hiess einst, ein Studium solle nicht vom Geldbeutel abhängen, jeder, auch Arbeiterkinder, sollen studieren können.
Gerade schaffen Universitäten eine neue Impfelite.




