Spitzenkandidat

Im Interview: Tino Chrupalla für die AfD

11.09.2021
Lesedauer: 2 Minuten
Foto: mdr.de

In weniger als drei Wochen haben die Sachsen wieder die Wahl: Wer soll im neuen Bundestag sitzen? Aktuell gibt es im Bundestag sechs Fraktionen: Union, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Linke und AfD. MDR SACHSEN stellt die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten dieser Fraktionen in Sachsen vor. Für die AfD in Sachsen führt Tino Chrupalla die Landesliste an. Im Interview stellte er sich den Fragen von Daniela Kahls und Uta Deckow.

Das gesamte Radio-Interview finden Sie HIER

Der sächsische Spitzenkandidat der AfD zur Bundestagswahl, Tino Chrupalla, hat sich dafür ausgesprochen, das Arbeitsrecht zu flexibilisieren. Die Arbeitgeber bräuchten mehr Freiheiten, Arbeitsaufgaben so zu verteilen, wie es ihnen nütze. Darüber sollten sie sich in Betrieben ohne staatliche Vorschriften einigen können. Der AfD-Spitzenkandidat sagte MDR SACHSEN:

Ja, dass man natürlich, wie gesagt, auch den Firmen mehr den Freiraum gibt, dass man zum Beispiel was Homeoffice angeht, dass man das den Firmen überlässt, dass man das zum Beispiel nicht staatlich reguliert, was die Firma tun oder lassen soll, und dass man dem Unternehmen den Spielraum lässt, mit den Arbeitnehmern selbst diese arbeitsrechtlichen Bedingungen zu schaffen mit den Gewerkschaften zusammen, das ist ja ganz einfach.

Tino Chrupalla I Spitzenkandidat der AfD in Sachsen

Chrupalla sprach sich außerdem dafür aus, das Hartz-IV-System zu reformieren. Auch müsse es eine große Steuerreform und eine Rentenreform geben. Um den Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu mindern, plädierte Chrupalla für eine gezielte Zuwanderung vorrangig aus Ländern Europas.

Quelle: MDR/sth/tz

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