Anabel Schunke

Das Staatsfernsehen weiss: Wer nicht auf Transfrauen steht, ist rechts. Und dafür zahlen wir Gebühren?

09.09.2021
Lesedauer: < 1 Minute

Dass der Begriff «Rechts» seit Jahren beliebig ausgedehnt wird, dürfte bekannt sind. 

Neu ist, dass schon als «rechts» gilt, wer als heterosexueller Mann nicht auf Trans-, sondern nur auf biologische Frauen steht.

«AufKlo» heisst eine Reihe des öffentlich-rechtlichen Jugendformats Funk – und für’s Klo sind auch die Themen, mit denen sich die Akteure dieser Reihe auseinandersetzen.

So heisst es in einem auf Instagram erschienenen Beitrag: Wer sich nicht mit «Trans*Personen» daten will, sei «transfeindlich». 

Darüber hinaus seien Personen, die zwischen Transfrauen und biologischen Frauen unterscheiden würden, Teil der «rechten Szene».

Anlass des Beitrages von «AufKlo» bildete ein auf Tik Tok veröffentlichtes Video des Kanadiers Kyle Royce (20). Er erzählte, dass er von Aktivisten als «transphob» bezeichnet worden sei, weil er nicht auf Transfrauen stehe.

Seine ironische Antwort: Er erfand kurzerhand eine neue sexuelle Identität und bezeichnete sich als «super straight».

Das Kürzel «ss», mutmasst die Redaktion von «AufKlo», sei eine Anspielung auf die nationalsozialistische «Schutzstaffel».

18,36 Euro kostet dieser investigative, ausgewogene Journalismus in Deutschland monatlich.

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