Keine Strandkorb-Shows mehr

Helge Schneider sagt sämtliche Auftritte ab

29.07.2021
Lesedauer: 2 Minuten
Strandkörbe sind offenbar nicht sein Ding: Helge Schneider. (Foto: imago images/Andreas Weihs)

Mit dem Abbruch eines Freiluftkonzerts in Augsburg sorgt Helge Schneider für Wirbel. Schon auf der Bühne kündigt er an, keine Shows im Rahmen des „Strandkorb Open Airs“ mehr spielen zu wollen. Nun ist es offiziell: Alle Konzerte mit ihm werden abgeblasen.

Sämtliche Auftritte von Helge Schneider bei der „Strandkorb Open Air“-Reihe werden abgesagt. Das hat das Team des Musikers auf seiner Facebook-Seite und Homepage bekannt gegeben.

„Die noch geplanten Auftritte von Helge Schneider bei den „Strandkorb Open Airs“ in Mönchengladbach, Bochum, Hartenholm, Berlin/Hoppegarten und St. Wendel werden abgesagt“, heißt es dort. Für Hamburg werde es am selben Veranstaltungsort einen Ersatztermin am 5. September „ohne Strandkörbe“ geben. Noch bis in den August 2022 sind aktuell zudem zahlreiche andere Shows Schneiders geplant.

„Ich habe keine Lust mehr“

Bei einem der „Strandkorb Open Airs“ in Augsburg hatte Schneider in der vergangenen Woche vorzeitig die Bühne verlassen. Auf Mitschnitten, die unter anderem bei Twitter kursierten, war Schneider zu sehen, wie er erklärte: „Ich muss sagen, das geht mir ziemlich auf den Sack, ich habe keine Lust mehr. Ich breche die Strandkorb-Konzerte an dieser Stelle ab, es tut mir sehr leid.“

Der Musiker und Entertainer bekunde „seinen Respekt für das große Engagement des Veranstalters, welches mit der Entwicklung eines neuen Konzeptes überhaupt erst wieder Livekonzerte in größerem Rahmen vor Publikum möglich gemacht habe“, heißt es nun bei Facebook. Für Schneider passe „das Format aber leider nicht“. Zum Konzept der Veranstaltungsreihe gehört es, dass Gäste sich in den Strandkörben Verpflegung bestellen können, die daraufhin zum Platz gebracht wird, um Schlangenbildung zu vermeiden.

20.000 Euro Spende

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Zudem wurde angekündigt, dass der Veranstalter und Schneider gemeinsam 20.000 Euro für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen spenden würden. Dies solle ein „Zeichen auch gegenüber allen anderen Beteiligten in dieser Konzertreihe“ sein und man wolle den Fans zeigen, „dass der finanzielle Aspekt genauso wenig im Vordergrund der Entscheidung stand wie eine etwaige Kritik am Strandkorb Veranstaltungsformat“.

Tickets für die abgesagten Auftritte – darunter auch für das abgebrochene Konzert in Augsburg – können demnach dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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