Kampfsport-Superstar Conor McGregor will sich vor ausverkaufter Halle in Las Vegas für eine Niederlage revanchieren. Doch der Fight endet nach einer Runde im Krankenhaus. Kurz vorher stiehlt Donald Trump den Kämpfern die Show.
Der irische Kampfsport-Star Conor McGregor hat sich bei seinem Kampf gegen Dustin Poirier schwer verletzt. Der 32 Jahre alte Mixed-Martial-Arts-Kämpfer zog sich in Las Vegas nach ersten Angaben des Veranstalters UFC einen Bruch des Schienbeins nahe des Sprunggelenks zu.
McGregor verdrehte sich das linke Bein nach einem Schlagabtausch und konnte den Kampf nach der ersten Runde nicht mehr fortsetzen. Sein 32 Jahre alter US-Gegner gewann dadurch das Duell. McGregor habe sich das Bein bei einem der Kicks zu Beginn des Kampfs verletzt und dann gebrochen, berichtete Poirier.


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Es war die zweite Niederlage für McGregor im dritten Aufeinandertreffen der beiden Kämpfer. Der Ire hatte bereits mehrfach seinen Rücktritt angekündigt, gab aber mehrere Comebacks und verlor zuletzt Anfang des Jahres gegen Poirier. McGregor sollte bereits am Sonntagmorgen (Ortszeit) operiert werden.
Augenzeuge des Dramas vor 20.062 Zuschauern war Donald Trump. Als der ehemalige US-Präsident die Arena um 20.36 Uhr Ortszeit, 44 Minuten vor Beginn der Hauptkampfes betrat, wurde es unruhig im Publikum. In den Ring schaute niemand mehr. Ein Blitzlichtgewitter leuchtete auf, laute Buh- und USA-Rufe konkurrierten in der Halle.
Drei Plätze neben Trump sitzt Justin Bieber
Trump und seine sechs Bodyguards verfolgten den kurzen Kampf aus der ersten Reihe, direkt hinter dem Zaun, der die Käfigkämpfer vom Publikum trennt. Drei Plätze neben ihm saß Popstar Justin Bieber. Kurz nach dem Kampfende verließ Trump die Arena durch den VIP-Ausgang.
McGregor hingegen verließ die Halle im Krankenwagen. Im Vorfeld war bereits über ein erneutes Karriereende des Iren spekuliert worden. Es scheint aber kaum vorstellbar, dass dies der letzte Kampf McGregors war und er seine Laufbahn auf diese Weise beendet.


Quelle: AP/John Locher
Auf der Pressekonferenz nach dem Kampf kündigte UFC-Chef Dana White bereits an, dass der Superstar eine erneute Chance gegen Poirier erhalten wird – sobald der Knöchel wieder gesund ist. Auch Poirier verkündete, dass diese Auseinandersetzung noch nicht beendet sei: „Entweder kämpfen wir im Käfig oder auf dem Bürgersteig. Er sagte, er will mich töten, so etwas sagt man einfach nicht. Es könnte wirklich jemand sterben im Ring.“
Angesprochen auf das vorschnelle Ende sagte Poirier: „Als ich von ihm weggegangen bin, konnte ich den kaputten Knochen sehen. Da wusste ich: Der Kampf ist vorbei.“
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